Geduldszeltli

Seit dem 18. Jh. sind verschiedene Formen der Geduldszeltli überliefert. Jede Region hat seine eigenen Geschmacksformen. In den Kantonen Zürich und Appenzell werden die Geduldszeltli mit Bergamotteöl aromatisiert. Erfrischend, fruchtig und blumig zugleich (und weckt gemäss dem Hersteller Aromalife Zuversicht und Lebensfreude).
Der Name ist nicht so klar überliefert. Es wird vermutet, dass die Trocknungszeit und das langsame zergehen lassen im Mund zur Geduld inspiriert hat.
Perfekt zum mitbringen und dazu noch ein Yogahasi von Kitschi - ein Lächeln ist dir sicher.
Das Rezept von Betty Bossi habe ich leicht verändert.
3 Eiweisse
1 Prise Salz
125 g Zucker
110 g Weissmehl
3 Tropfen Zitronensaft
6 Tropfen Bergamotteöl
Eiweisse mit dem Salz steif schlagen. Die Hälfte des Zuckers beifügen und kurz weiter schlagen, bis der Eisschnee glänzt. Den restlichen Zucker beifügen und 5 Minuten weiter schlagen.
Mehl, Zitronensaft und Bergamotteöl mit dem Gummischaber darunterziehen. Masse in einen Spritzsack füllen und mit dem kleinen Lochaufsatz kleine Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen (braucht zwei Bleche für diese Menge). Wenn man "Füsschen" möchte, dann auf ein mit Butter ausgestrichenes Backblech spritzen.
Über Nacht (12 h) trocknen lassen.
Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen. 10 Minuten backen und weitere 10 Minuten im offenen Backofen trocknen lassen.
Trocken und verschlossen gelagert, halten die Zeltli einen Monat.
FUNKEN
Bergamotteöl
Rosenwasser
Zitronenabrieb
Gewürze (Anis, Zimt, Vanille)
Lebensmittelfarbe
Kakaopulver
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